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Bericht von der GHA am 11. Dezember 2011 im SWR RadioGeisterjäger in Rastatt
Von SWR
Bericht von der GHA am 14. November 2011 in den KA-News
"Ghosthunters": Auf der Suche nach Geheimnissen im Rastatter Schloss

Bericht von der GHA am 14. November 2011 in den KA-News"Ghosthunters": Auf der Suche nach Geheimnissen im Rastatter Schloss
Von KA-News
Rastatt (ps/esc) - Die alten Mauern stecken voller historischer Abenteuer und Lebensgeschichten - kein Wunder, dass ein Schloss wie das Residenzschloss
in Rastatt Geisterjäger anzieht. Am 11. November unterziehen die "Ghosthunters" das Schloss der Markgrafen einer detaillierten Untersuchung,
um geisterhafte Spuren früherer Bewohner zu entdecken.
Die "Ghosthunters" sind schon eine ganze Weile in den Schlössern des Landes unterwegs. Die jungen Leute mit dem festen Glauben ans Übersinnliche bauen ihr High-Tech-Equipment
in einem nächtlichen Schloss auf und messen Ströme, Spannungen und Geräusche - und entdecken dabei die Spuren geisterhaften Lebens.
Am Abend des 11. Novembers werden die Geisterjäger mit ihren Gerätschaften die historischen Räume in ein Labor für "paranormale Untersuchungen" verwandeln. Auf ihrer Ausstattungsliste
findet sich jede Menge Technik: Infrarot-Temperaturmessgeräte, Instrumenten zur Messung elektromagnetischer Felder, Diktiergeräten für akustische Aufnahmen,
Kameras aller Art, Bewegungsmelder, Hygrometer, ein Hochfrequenz- oder ein Magnetfeld-Messgerät.
Bericht von der GHA am 6. September 2011 in der Südwest Presse
Mit Eisenpulver auf der Jagd nach Gespenstern

Bericht von der GHA am 6. September 2011 in der Südwest Presse Mit Eisenpulver auf der Jagd nach Gespenstern
Von Südwest Presse
Wäschenbeuren. Schön-schaurig erschien das Wäscherschloss im Abendrot, denn Geisterjäger hatten sich angekündigt.
Eine ganze Nacht lang prüften sie das alte Gemäuer auf vermeintlichen Spuk, kleine Pannen inklusive.
Mit schwerem Gepäck sind sie angereist, die acht Geisterjäger der "Ghosthunters Agency" aus Mühlhausen am Bodensee. In mehreren Koffern befindet sich die etwa 5000 Euro teure,
professionelle Ausrüstung, mit der sie den möglicherweise anwesenden Gespenstern zu Leibe rücken wollen. "Wir sprechen aber eigentlich nicht von Geistern,
sondern von Wesenheiten oder Anomalien", erklärt Sandra Kunze, Gründerin der Geisterjäger-Agentur.
Bevor es losgehen kann, müssen Kunze und ihr Team sowie Burgherrin Barbara Gottwik den anwesenden Journalisten Rede und Antwort stehen. "Mir ist tatsächlich ein bisschen unwohl", gibt die Pächterin zu.
Da können die Geisterjäger jedoch gleich ein wenig beruhigen: "Obwohl wir drei PUs im Monat machen, kommt es auch vor, dass wir gar nichts finden."
Eine PU ist eine paranormale Untersuchung.
Alle Teammitglieder tragen schwarze Kleidung. Nicht etwa, weil sie böse seien, sagt Geisterjäger Sven Hinrichsen, "Lichtreflexionen, die Aufschluss über etwas Paranormales geben könnten,
sind in dunkler Umgebung einfach besser zu sehen". Der 41-Jährige ist in der Gruppe für die physikalischen Untersuchungen zuständig.
Das heißt, er misst verschiedene Strahlungen, bedient die hochempfindlichen Mikrofone oder baut den so genannten Movetest auf. Dabei werden auf einem niedrigen Tisch ein Wecker und ein Plastikbecher aufgestellt,
dessen Umriss mit einem Stift nachgezeichnet wird. Außerdem streut man feines Eisenpulver aus, das ganz glatt gestrichen wird. Befindet sich wirklich eine Wesenheit im Raum, erzeugt sie ein elektromagnetisches Feld,
das die Eisenpartikel bewegt. "Anomalien spielen gerne mit Gegenständen, die sie nicht kennen oder stellen die Uhren um", erläutert Kunze den Test.
Nachdem alle Pressefragen beantwortet sind, beginnt die Vorbegehung. Mit Infrarot-Temperaturmessgerät, einem Gauss-Master zur Erfassung von elektromagnetischen Feldern und diversen Foto- und Videokameras bewaffnet,
sehen sich die Geisterjäger jeden Raum in der Burg an und notieren sich die entsprechenden Daten. Das Szenario gleicht abgesehen von piepsenden Geräten und roten Lichtpunkten,
die über die Wände sausen, einer normalen Burgführung. Barbara Gottwik erzählt von der Geschichte des Wäscherschlosses und erklärt, wie die einzelnen Räume genutzt wurden.
Anschließend bespricht das achtköpfige Team das weitere Vorgehen. Man entschließt sich, zunächst den Keller, das Schlafzimmer, das Kaminzimmer und den Saal im zweiten Stock zu untersuchen. Dort werden "Versuchseinheiten"
aufgebaut, bestehend aus Laptop, Nachtsichtkamera, Laserpointer, Diktiergerät und Movetest. Unglücklicherweise ist ein Kamerakabel defekt, weshalb sich die Vorbereitung, die normalerweise eine halbe Stunde dauert,
in die Länge zieht.
Schließlich kann dann aber doch mit dem Sit-in im Schlafzimmer begonnen werden. Dabei setzt sich das Geisterjägerteam zusammen mit der Burgherrin zehn Minuten lang still in den Raum und lässt die Atmosphäre auf sich wirken.
Aber auch hier läuft nicht alles rund, das Licht will einfach nicht ausgehen.
Bei der anschließenden "Aktivbefragung" im Kaminzimmer funktioniert dann aber alles reibungslos. Das Licht wird gelöscht, lediglich ein kleines Teelicht verbreitet einen schwachen Schimmer. Eine Nachtsichtkamera läuft,
während Kunze verschiedene Fragen in den Raum stellt: "Ist außer uns sonst noch jemand in diesem Raum? Wer bist du? Hast du hier gelebt?" Sie fordert das vermeintliche Gespenst außerdem dazu auf, sich den Anwesenden durch
eine Berührung oder ähnliches mitzuteilen. Als nach ein paar Minuten alles vorbei ist, zeigt der Movetest tatsächlich ein Ergebnis: Der Plastikbecher ist leicht verrückt und das Eisenpulver weist ein Muster auf.
"Das ist eindeutig ein Zeichen für eine Anomalie", bemerkt Kunze.
Das endgültige Ergebnis der paranormalen Untersuchung, die noch bis in die frühen Morgenstunden dauerte,
wird aber erst in zwei bis drei Wochen vorliegen. So viel kann Kunze allerdings schon verraten: "Auf den Diktiergeräten sind Stimmen zu hören."
Bericht von der GHA am 2. September 2011 in der Südwest Presse
Spukt es im Wäscherschloss?

Bericht von der GHA am 2. September 2011 in der Südwest Presse Spukt es im Wäscherschloss?
Von Südwest Presse
Wäschenbeuren. Spukt es im Stauferland? Die Geisterjäger der "Ghosthunters Agency" wollen am Samstag im
Wäscherschloss dieser Frage auf den Grund gehen. Eine Legende besagt, dass dort eine Weiße Frau umhergehen soll.
"Ich glaube ja eigentlich nicht an Geister", gibt Barbara Gottwik, Burgherrin des Wäscherschlosses, zu.
Allerdings kann sie sich noch gut an die erste Zeit nach dem Umbau der Burg im letzten Jahr erinnern: "Es herrschte eine
komische und unheimliche Atmosphäre in den Räumen, die Gäste fühlten sich irgendwie beobachtet und mir ging das auch so." Zudem habe
sich ihr Hund geweigert, bestimmte Zimmer zu betreten, sagt die Pächterin. "Ich habe das aber nie auf etwas Paranormales
zurückgeführt und auch mein Hund scheut sich inzwischen vor nichts mehr."
Ob es aber vielleicht doch spukt im Wäscherschloss, wollen am Samstagabend nach Einbruch der Dunkelheit die Geisterjäger der "Ghosthunters Agency"
herausfinden. Die Geisterjäger-Agentur hat ihren Sitz in Mühlhausen am Bodensee und sucht über das Internet nach Gebäuden, die sich für eine Untersuchung
auf paranormale Phänomene eignen. "So ist uns auch das Wäscherschloss aufgefallen", erzählt Sandra Kunze, Gründerin der Ghosthunters Agency.
Die Agentur versteht sich als "international agierendes Forschungsteam auf dem Gebiet des Paranormalen", wie es auf der Homepage heißt. Es gehe um den rein wissenschaftlichen Aspekt,
weshalb man professionelle Technik und fundiertes Wissen einsetze. Das Team um Sandra Kunze besteht aus neun Mitgliedern, unter denen sich auch ein Immobiliengutachter befindet.
Dieser verfüge über eine langjährige berufliche Erfahrung in diesem Bereich und überprüfe den vermeintlichen Spuk in einem Gebäude auf natürliche Ursachen und Umstände.
Alle Mitglieder der Agentur arbeiten ehrenamtlich.
Geisterjägerin Kunze, die im normalen Leben Friseurin ist, erklärt, wie die Untersuchung des Wäscherschlosses ablaufen wird: "Zunächst sehen wir uns die Räume an, messen die
Temperatur und überprüfen alles auf elektromagnetische Felder." Anschließend werde ein Gespräch mit dem Klienten, in diesem Fall also Barbara Gottwik, geführt. Danach beginne die
Untersuchung mit einem "Sit-in". "Das bedeutet, dass man sich zehn Minuten in eines der Zimmer setzt und die Atmosphäre auf sich wirken lässt", erläutert Kunze. Dann folge die so genannte Aktivbefragung,
bei der den möglicherweise anwesenden Geistern Fragen gestellt werden. Währenddessen laufen Nachtsichtkameras und Diktiergeräte, die das Geschehen - und die Antworten der Geister - aufzeichnen.
"Auf den Diktiergeräten sind dann Stimmen zu hören, die man während der Untersuchung gar nicht wahrgenommen hat", weiß die 28-Jährige.
Ob auf den Aufnahmen die Weiße Frau zu hören oder zu sehen sein wird, darauf darf man gespannt sein. Sagen über eine weiße Frau, die auf Schlössern und Burgen umhergeistert, gibt es viele. "Sie ist ein positiv gestimmter Geist,
der beschützen und vor Gefahren warnen will", erklärt Kunze. So auch das Gespenst, das nach der Legende auf dem Wäscherschloss sein Unwesen treiben soll. "In einer Silvesternacht ist die Weiße Frau dem Burgherrn im Bett erschienen",
erzählt Gottwik. "Er hat sich erschrocken und ist aus dem Zimmer gerannt." Zwei Tage später habe er den Rat seiner Belegschaft, den Raum nicht mehr zu betreten, ignoriert und wieder dort übernachtet.
Ein Fehler, wie sich herausstellte: "Ein herabfallender Stein hat ihn im Schlaf erschlagen."
Bericht von der GHA am 30. August 2011 in der Südwest Presse
Auf spannender Geistersuche im uralten Gemäuer

Bericht von der GHA am 30. August 2011 in der Südwest Presse Auf spannender Geistersuche im uralten Gemäuer
Von SWP
Zum zweiten Mal - weils dort so spannend ist - führt unsere Sommer-Serie "Ferientipp" zum Wäscherschloss bei Wäschenbeuren im Kreis
Göppingen: Am Abend des 3. September, wenn alles dunkel ist und die letzten Besucher die Burg verlassen haben,
suchen sieben "Geisterjäger" in den Räumen und im Innenhof nach Gespenstern aus der Vergangenheit. Ob wohl Ritter Konrad, der Namensgeber der Burganlage,
hier sein Unwesen treibt?
Dass auf einer Burg "Geister" leben, daran hat doch schon öfter der eine oder andere Besucher gedacht. Dass dies den Tatsachen entspricht, will nun die
"GhostHunters Agency" aus Mühlhausen beweisen. Auf der Suche nach Paranormalem und Übersinnlichem durchstreifen sie mit Nachtsichtkameras,
Diktiergeräten und Infrarot-Temperaturmessgeräten die Räume der Burg.
Dass hier Geister aus der Vergangenheit herum spuken, halten einige Zeitgenossen für möglich, denn die Burg stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und hat
hinter ihren dicken Mauern schon vielen Menschen Unterschlupf gewährt. Als "Weschenburg" wird sie erstmals 1330 genannt.
Doch bereits 1271 erhielt Konrad "der Wascher" ein Hofgut in "Buron" (Beuren). Bis heute künden Burg Wäscherschloss,
Wäscherhof und Wäschenbeuren vom Beinamen dieses Ritters. In die Legende ist sie als "Wiege der Staufer" eingegangen.
Wer nun selbst einmal auf Geistersuche in Burg Wäscherschloss gehen möchte, kann dies immer dienstags bis sonntags von
10 bis 17 Uhr tun. Die Dauerausstellung dazu gibt einen ersten Einblick in das Leben der Menschen auf der Burg, bevor
sie - vielleicht - zu Gespenstern wurden.
Bericht von der GHA am 27. Juli 2011 im Stadtanzeiger Schwarzwald Baar Kreis
Geisterjagd: Die Geisterjäger sind unter uns

Bericht von der GHA am 27. Juli 2011 im Stadanzeiger Die Geisterjäger sind unter uns
Von Sigrun Arff-Schenk
Die „Ghost Hunters-Agency“ von Michael Böhm und Sandra Kunze
aus Donaueschingen ist seit einiger Zeit auf der Suche nach paranormalen Phänomenen. Zu Deutsch übersetzt
würde der Name „Geisterjäger
Agentur“ heißen. Allerdings wollen die insgesamt sechs Mitglieder des Kernteams sich nicht als Geisterjäger titulieren,
weil sie „Wesenheiten“ aufspüren,wie sie erklären.
Seit sie im Mai erst Spukgestalten im Passauer Schloss Fürsteneck suchten
und gleich darauf im historischen LudwigsburgerSchloss einem verstorbenen„Paul“ zur Stimme verholfen haben wollen, sind sie selbst ein Phänomen.
Seitdem füllen sie die Zeitungen im süddeutschen Raum, „geistern“ als
dpa-Meldung hundertfach weiter,werden im Internet zitiert und für einschlägige
Foren auf Englisch übersetzt.Jetzt reisen sie sogar für eine
Woche nach Großbritannien und haben dort von einer befreundeten Hunter-
Gruppe einen alten Pub und einen unerforschten RoyalAirForce-Flugplatz,
das Airfield Honiley, zum Untersuchen vermittelt bekommen.
Auf ihrer Internetseite versichern sie wortwörtlich: „Durch den Einsatz professionellster Technik
und fundiertem Wissen seiner Mitglieder ist die absolute
Professionalität und Seriösität garantiert.“
In Michael Böhms Dachwohnung befindet sich das Agenturquartier. Der 39-jährige Industriemechaniker,
der derzeit eine Umschulung macht, empfängt hier zusammen mit
der GHA-Gründerin und Leiterin, Sandra Kunze, den Stadtanzeiger. Die hochmotivierten Hobby-Forscher
tragen einheitlich schwarze, mit gelbem
Firmenlogo bedruckte T-Shirts, als sie ihr Equipment vorstellen, von ihren spektakulärsten Einsätzen
berichten und Beweisbilder- und Videos zeigen.
Die im Wert von 2000 Euro angeschaffte „moderne Technik“ wird stolz präsentiert:
Laptop, Bildschirm, Diktiergerät, Camcorder, Digitalkameras und die zwei Night-Shot-Cams,
mit denenman bei Dunkelheit in den „aktivsten“Räumen eine Videoüberwachung installieren
könne. In schaumstoffgefütterten Aluköfferchen ruhen weitere
Hilfsmittel: Handwerkerbedarf wie Infrarot- Thermometer, einen Luftfeuchtigkeitsmesser
für Bausubstanz-Prüfungen und die Gauss-Messsonde zur
Erfassung elektromagnetischer Strahlen. Geräusche und Botschaften
Rein bauphysikalische Ursachen wollen sie ausschließen. Dann würden die
Grundwerte einer Vorabbegehung mit den Messdaten ihrer „wissenschaftlichen
Untersuchung“ verglichen. Sie filmen, messen thermische Auffälligkeiten
oder Veränderungen elektrischer Felder. „Plötzlicher Temperaturabfall,
wie vor zwei Monaten im Ludwigsburger Schloss, sind ein Hinweis
auf diskussionswürdige Anwesenheit von Wesenheiten“, erklärt die Chefermittlerin.
Die 28-jährige gelernte Friseurin, derzeit aus gesundheitlichen
Gründen nicht berufstätig, ergänzt, dass sie auch häufig eine „Aktivbefragung“
starte, das Diktiergerät laufen lassen würde und erst beim Abspielen
Worte, Botschaften oder gar Geräusche, wie zum Beispiel Peitschenschläge
zu hören seien. Diese Methode wird unter den Insidern Electronic-
Voice-Phenomenon (EVP) genannt. Auch mit „Movetests“ würde gearbeitet
das Ghosthunter-Team legt Brot und Wein für die „Energieformen“ aus
und kontrolliert, ob etwas fehlt oder verteilt Papierbögen auf dem Fußboden
und wartet, dass jene bewegt werden. Alles wird fotografiert, gefilmt
und schließlich bewertet. Michael Böhm: „Auf nur ein bis zwei Fotos entdecke
ich paranormal Erklärbares, wenn nach einem Einsatz an die 500
Digitalfotos entstanden sind.“ Er ist sich aber sicher: „Es gibt Phänomene,
die man mit normalen physikalischen Begriffen nicht erklären
kann.“ Die katholisch erzogene Sandra Kunze ergänzt: „Viele glauben an
Gott, obwohl sie ihn auch noch nicht
gesehen haben – und, warum sollte es nur einen Geist geben?“
Die Gruppe erhofft sich von der deutschen
Öffentlichkeit mehr Akzeptanz des Paranormalen. Aber akademische
Untersuchungen oder neutral dokumentierte, wissenschaftliche Versuche
bieten sie nicht. Immerhin wird die GHA von einem Medium unterstützt.
Die Fremdsprachenkorrespondentin (53) aus Hilzingen, die ihren Namen
nicht öffentlich nennen möchte, ließ sich an einem englischen College spiritistisch
ausbilden und ist überzeugt,
„die geistige Welt arbeitet mit uns.“ Sie nimmt Verstorbene wahr und wird
als Medium hinzugezogen, wenn es von GHA-Klienten in Privathaushalten
gewünscht wird. Dann kosten die Agentur-Dienste auch zum ersten Mal
Geld – ansonsten ist ihr Service umsonst. Viele Menschen stehen paranormalen
Phänomenen skeptisch gegenüber.
Aber es gibt vermutlich mehr Energieflüsse,
als wir Menschen im Rahmen unseres begrenzten Sehspektrums
wahrnehmen können.
Paranormale Phänomene: Die Kommunikation mit dem Jenseits
Die Geisterjäger
sind unter uns
Sandra Kunze und Michael Böhm gehen paranormalen Ereignissen nach. Bild: Arff-Schenk
Kontakt
Die GHA hat ein Fanprofil bei
Facebook und eine Interseite
www.ghosthunters-agency.co
Bericht von der GHA am 2. Juli 2011 in der Ludwigsburger Kreiszeitung
Geisterjagd: Küfer Paul ist vielleicht ein Prinz

Bericht von der GHA am 2. Juli 2011 in der Ludwisgburger Kreiszeitung. Geisterjagd: Küfer Paul ist vielleicht ein Prinz
By Janine Damm
Berichterstattung unseres Mediums: Es gibt im Jahr 1860 einen Küfer mit Namen Johannes-Paul.
Mein Bruder heißt auch Paul- Uwe ! Jedoch nennen wir ihn immer nur Uwe...
Wenn mein Bruder eines Tages in der geistigen Welt ist und sich auf einem Band sprechend bemerkbar macht, würde er sagen: Hier ist Uwe.
Obwohl er laut Ausweis und Geburtsurkunde Paul-Uwe heißt...
Ich habe einen Küfer wahrgenommen, so hat er sich mir auch vorgestellt, und keinen Prinz Paul. Einen Prinzen trifft man nicht im Weinkeller an und er meldet sich nicht mit: Hier ist Paul!
Er ist ein Adliger zu Lebzeiten gewesen und er wird sich auch als Adliger zu erkennen geben. Er wird sich mit seinem vollem Namen, Prinz Paul von Württemberg vorstellen.
Berichtigung
Bericht von der GHA am 16. Juni 2011 im Paranormal Observer

Bericht von der GHA am 16. Juni 2011 im Paranormal Observer. On the hunt for a ghost in a German castle
By Paranormal Observer
Ludwigsburg, Germany – Tour guide Thomas Weber has just taken part in a one-and-a-half hour
nighttime ghost hunt in Ludwigsburg Castle in south-western Germany. He frowns as spirit
medium Heike Maegel-Barth suddenly announces that she has made contact with the other side.
‘He says he was the last cooper to work here,’ she says. The ghost of the wine vat maker,
it seems, has taken up residence in the castle’s cellar.
A few minutes earlier the group of ghost hunters was inside the castle chapel,
illuminated only by the orange glow from the street lighting outside. Maegel-Barth says
she made contact with the cooper during what she describes as an ‘active consultation.’
However, neither Thomas Weber nor the journalists taking part in the hunt got the
opportunity to see the ‘rather shy’ ghost.
The consultation between medium and spirit is one method the members of
Germany’s Ghost Hunters Agency use to track down the undead. There are about
half a dozen groups belonging to the agency in Germany.
The members swing into action when news spreads that someone has had the
feeling they have made contact with a spirit. In the case of Ludwigsburg Castle,
word got out through an internet forum with descriptions of an unexplained
‘cold breeze’ that was felt in the castle. Agency chief Sandra Kunze then put
in a request with the castle’s management to see if it was possible to begin the
search for a ghost. Her request was agreed to.
Website :
http://www.paranormalobserver.com/?p=313
Bericht von der GHA am 16. Juni 2011 im M & C Lifestyle Magazin.

Bericht von der GHA am 16. Juni 2011 im Lifestyle Magazin. On the hunt for a ghost in a German castle
By Christian Fahrenbach
Ludwigsburg, Germany â¤' Tour guide Thomas Weber has just taken part in a
one-and-a-half hour nighttime ghost hunt in Ludwigsburg Castle in
south-western Germany. He frowns as spirit medium Heike Maegel-Barth suddenly
announces that she has made contact with the other side.
'He says he was the last cooper to work here,' she says. The ghost of the wine
vat maker, it seems, has taken up residence in the castle's cellar.
A few minutes earlier the group of ghost hunters was inside the castle chapel,
illuminated only by the orange glow from the street lighting outside. Maegel-Barth
says she made contact with the cooper during what she describes as an 'active consultation.'
However, neither Thomas Weber nor the journalists taking part in the hunt got the
opportunity to see the 'rather shy' ghost.
The consultation between medium and spirit is one method the members of Germany's
Ghost Hunters Agency use to track down the undead. There are about half a dozen
groups belonging to the agency in Germany.
The members swing into action when news spreads that someone has had the feeling
they have made contact with a spirit. In the case of Ludwigsburg Castle, word got out
through an internet forum with descriptions of an unexplained 'cold breeze' that was
felt in the castle. Agency chief Sandra Kunze then put in a request with the castle's
management to see if it was possible to begin the search for a ghost. Her request was
agreed to.
Agency members dressed in black clothing with the words 'Sensitive/Investigator' and 'Image interpreter' printed in yellow lettering on them arrived at the castle on a Saturday night. Early in the evening the team members set up their equipment of night-vision cameras, sound recorders and infrared thermometers.
'We'll record our measurements until about 3 am,' says Sandra Kunze. The team will then
later examine the images, temperature swings and sound recordings for anything unusual.
'However, there's a rational explanation for 70 per cent of everything we find,' says Kunze.
But she points out that 30 per cent cannot be accounted for and might have a paranormal source.
Kunze founded the agency, which is based near Lake Constance in southern Germany,
two years ago. She says her interest in the supernatural began when she was 10-years-old.
Kunze is a hairdresser by profession and she came into contact with like-minded people
via the internet.
In the meantime she has investigated over 30 cases that have taken her to castles,
stately homes and private houses and always on a no-fee basis.
The 28-year-old says her group has proven it's taking its work seriously by its use of technology
and thorough checking of their findings, but Kunze says most Germans are very sceptical when it comes to
research work in the area of paranormal activity. People in Britain, it seems, are much more open-minded.
By the time the ghost hunt draws to a close Thomas Weber's brow has relaxed. He
says he may use some of his experience on the hunt in his next tour. After all,
he says smiling, no self respecting castle can be without its own ghost.
Website :
www.monstersandcritics.com/lifestyle/life/features/article_1645777.php/On-the-hunt-for-a-ghost-in-a-German-castle
Bericht von der GHA am 20. Mai 2011 in der Ludwigsburger Kreiszeitung.

Bericht von der GHA am 20. Mai 2011 in der Ludwigsburger Kreiszeitung.
VON KA T JA SOMMER
Vor Monaten flatterte Ulrich
Krüger, dem Chef der Ludwigsburger
Schlossverwaltung, eine
E-Mail ins elektronische Postfach.
Post von der Sorte, die man
erst einmal liegenlässt. Weil man
nicht so recht weiß, was man davon
halten soll. Es war eine Anfrage
der Ghosthunters Agency,
ob sie nicht eine Nacht lang in
Ludwigsburg auf Geisterjagd gehen
dürften. Krüger war skeptisch.
Er wurde im Schloss geboren,
kennt jeden Winkel, hat als
Dreikäsehoch auf dem Dachboden
gespielt und wohnt seit Jahrzehnten
im historischen Gemäuer.
Und sagt: „Wenn hier was
spukt, dann sind es Fledermäuse,
Marder oder Kauze!“
Doch die Geisterjäger haben
Hinweise darauf, dass es neben
diesen nachtaktiven Tieren etwas
gibt, was im Ludwigsburger
Schloss sein Unwesen treibt. „Im
Internet berichten Besucher immer
wieder von Erscheinungen“,
erzählt Sandra Kunze von der
Ghosthunters Agency. Aber was
ist eine sogenannte Erscheinung?
„Die einen sehen Schatten, die
anderen fühlen, dass jemand anwesend
ist“, erzählt sie. Das sei
ganz unterschiedlich. Aber für
sie steht fest: „Das sind paranormale
Formen.“ Sprich Dinge
zwischen Himmel und Erde, die
niemand so richtig fassen
Geisterjäger forschen im Residenzschloss
Treibt ein württembergischer Herrscher sein Unwesen? – Die Untersuchung läuft noch bis Ende Mai
Ein Schatten im Marmorsaal.
Ein Rumpeln im Dienerschaftstunnel.
Ein unheimliches Poltern
in der Schlosskirche. Spukt’s etwa
im Ludwigsburger Schloss?
„Wir bekommen immer wieder
Hinweise, dass es dort Erscheinungen
gibt“, sagt Sandra Kunze
von der Ghosthunters Agency
am Bodensee. Und das ist
Grund genug für die Geisterjäger,
eine Nacht lang in dem über
300 Jahre alten Gemäuer ihr Lager
aufzuschlagen und ihre
hochsensiblen Instrumente aufzubauen.
und wissenschaftlich erklären
kann.
Und in der Tat: Wer sich eine
Weile durchs World Wide Web
klickt, kann lesen, welche unheimliche
Begegnungen so mancher
Besucher des Ludwigsburger
Schlosses schon hatte. So
berichtet ein Mann im Forum
von www.gespensterweb.de von
einer Silvesternacht im Schlosshof:
„Außer mir war da niemand
im Hof, aber trotzdem war ich
nicht alleine, das spürte ich.“
Und weiter lässt er seine Forumskollegen
wissen: „Es gibt
hinter allen Wänden und Fluren
nochmals einen Bereich mit
Gängen und Treppen, in denen
das Personal die Speisen und
Möbel und andere Sachen transportierte
und dort auch wohnte.
Als ich einen solchen Bereich beging,
da könnte ich schwören,
dass hinter mir ,was mitlief‘. Ich
spürte eine Anwesenheit, aber
ich war der letzte der Führungstruppe.“
In einem Diskussionsbeitrag
auf einer anderen Homepage
für paranormale Phänomene
berichtet ein Schlossbesucher:
„Als wir das Schlafzimmer
des ehemaligen Königs betraten,
fühlte ich, dass hier nicht nur Lebende
umherirren. Es gab keine
besonderen Erscheinungen, Geräusche,
Bewegungen oder
Sonstiges.
Dennoch war noch jemand
da, der definitiv nicht an
der Führung teilgenommen hat.“
Geräte werden aufgebaut
Wahrnehmungen wie dieser
wollen die Geisterjäger in der
Nacht von 28. auf 29. Mai auf die
Spur kommen. Denn Ulrich Krüger
hat den Forschern trotz aller
persönlicher Skepsis erlaubt, ihre
Gerätschaften im Schloss aufzubauen.
Und das werden acht
Freiwillige der Ghosthunters
Agency am letzten Mai-Wochenende
tun. In der Schlosskirche,
im historischen Theater und im
Glockenturm schlagen sie ihr Lager
auf. Das heißt: Gerätschaften
werden aufgebaut, die sowohl
Temperatur als auch elektromagnetische
Felder messen.
Die Erfahrungen
des Forschungsteams
haben laut Sandra Kunze gezeigt,
dass die Temperatur etwa rapide
sinkt, wenn ein Geist den Raum
betritt.
Andere Phänomene sorgen
wiederum für einen Ausschlag
auf den elektromagnetischen
Messgeräten. Wie oft werden die
Geisterjäger fündig? „Wir entdecken
bei jeder zweiten Untersuchung
etwas“, erzählt Kunze.
Weitaus seltener seien direkte
Kontaktaufnahmen. Aber es
komme doch vor, dass das Forschungsteam
Antworten auf die
Frage: „Ist außer uns noch jemand
da?“ bekommt. „Meist
männliche Stimmen“, sagt Kunze.
Manchmal nur ein hingehauchtes
„Ja“, dann wieder ein
bestimmteres „Geht weg“.
Die Geisterjäger haben auch
schon ziemlich konkrete Vorstellungen
davon, wer denn im
Schloss sein Unwesen treiben
könnte: Mehr als 30 Särge stehen
in der Fürstengruft – darin bestattet
wurden zahlreiche württembergische
Herrscher. Neben
dem Sohn von Stadtgründer
Eberhard Ludwig – Erbprinz
Friedrich Ludwig – liegen dort
Herzog Carl Eugen und auch König
Friedrich und seine zweite
Gemahlin Charlotte Mathilde.
Haben Sie alle in Ludwigsburg
wirklich ihre letzte Ruhe gefunden?
Die Experten von der
Ghosthunters Agency wollen es
herausfinden.
Info: Die Geisterjäger im Internet
unter www.ghosthuntersagency.
co
Bericht von der GHA am 28. Mai 2011 im Südkurier.

Bericht von der GHA am 28. Mai 2011 im Südkurier.Die Geisterjäger kommen.
VON Wolfgang Losert
Donaueschingen – Als sie zehn Jahre alt war, hatte Sandra Kunze ein Erlebnis, das ihr ganzes
weiteres Leben beeinflussen sollte. Durch ihr Kinderzimmer seien damals, so erzählt die 28-Jährige, drei Gestalten gegeistert.
Bis heute könne sie sich diese Erscheinung nicht erklären, und bis heute ist die junge Frau mit langen blonden Haaren sicher,
dass sie damals im Kinderzimmer
Besuch von jenseits der üblichen sinnlichen Realität gehabt habe. Im Alter von 26 Jahren wurde ihr Nachforschungsdrang stärker.
Literatur über paranormale Phänomene studierte sie. In Internet-Foren holte sie sich Rat und traf Menschen mit ähnlichen Interessen oder Erfahrungen.
Jetzt, zwei Jahre später, sind die aus Mühlhausen-Ehingen im Hegau stammende Sandra Kunze zusammen mit dem 38-jährigen Donaueschinger Michael Böhm
die Betreiber einer Dienstleistungs-Agentur,
die wohl zu den ungewöhnlichsten Service-Einrichtungen der Republik zählt.
Die Wohnung des Donaueschingers an der Dürrheimer Straße 23 ist die Zentrale der „Ghost-Hunters-Agency“.
Mit Hilfe reichlich praktischer Erfahrung und einschlägiger Qualifizierung beschäftigt sich die Agentur mit der Feststellung, Erforschung und gegebenenfalls Beseitigung
von Erscheinungen im paranormalen Bereich.
Kurz: mit Geisteraustreibung.
Und das „Geschäft“, das die Beiden für die Klienten kostenlos anbieten und gegebenenfalls nur aus ihren erhofften bundesweiten
Medienauftritten Honorar kassieren wollen,
läuft bereits. Wöchentlich ein bis zwei Kunden, so berichtet Sandra Kunze, melden sich bei ihr über die Internet-Website www.ghosthunters-agency.co.
Und berichten dann der Expertin,
wie und wo es bei ihnen spukt.
„Geräusche im Gebäude sind's zumeist, aber auch visuelle Erscheinungen, Berührungen, Unwohlsein oder Lichtkegel können Menschen so stark beschäftigen,
dass sie Hilfe suchen“, weiß Sandra Kunze. Und setzt die Spezialisten ihres achtköpfigen Teams der Ghost-Hunter-Agency darauf an.
Zuerst einmal den Techniker aus Karlsruhe, der prüft, ob das vermeintlich übersinnliche Phänomen nicht doch ganz profane, etwa bauphysikalische Ursachen hat.
Ist dies nicht der Fall, wird mit einem ausgeklügelten technischen Equipment nachgeforscht. Kameras werden am Spuk-Ort installiert, andere Geräte messen thermische Auffälligkeiten
oder Veränderungen elektrischer Felder. Und auch die Ortung und Dokumentation akustischer Belege jenseits des für Menschen hörbaren Frequenzspektrums gehört zu den Maßnahmen.
Sobald das Puzzle aus vermeintlichen Indizien für die Existenz des Unerklärbaren gelegt ist und ein Auftraggeber dem Spuk ein Ende bereiten will, dann ist ein anderes Mitglied der
Geisterjäger-Crew gefragt: das „Medium“. Heike Magel Barth aus der Ghost-Hunters-Gruppe hat sich darauf spezialisiert, mit den „Wesenheiten“, wie man in der Agentur die „Geister“ nennt, in Verbindung zu treten.
Und Sandra Kunze und ihr Kollege Michael Böhm schwören ganz ohne schelmische Attitüde, dass dies schon oft gelungen sei.
Am vergangenen Samstag zum Beispiel sind sie zu einem Einsatz aufs niederbayerische Schloss Fürsteneck gefahren zur Geisterjagd, am kommenden Sonntag spüren sie Spuk-Phänomenen im Ludwigsburger
Schloss des Blühenden Barock nach. Und vom 2. bis 4. August reisen Sandra Kunze und Michael Böhm gar nach London in das populäre Langham-Hotel und zu anderen Spuk-Schauplätzen, wo sie gemeinsam
mit einer englischen Ghost-Hunter-Gruppe Gespenster jagen wollen.
Nach geeigneten Objekten auf der Baar halten die Spezialisten der GHA noch Ausschau. In privaten Häusern und Wohnungen freilich würden sie nur fündig, wenn die Eigentümer sich bei ihnen melden.
Die größte Wahrscheinlichkeit, auf unerklärliche Phänomene zu stoßen, wähnen sie selbst derweil in der Pfohrener Entenburg und im Donaueschinger Schloss.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/donaueschingen/Die-Geisterjaeger-kommen;art372512,4914455
Richtigstellung des Artikels von Sandra Kunze.
Grundsätzlich können wir keine Geister austreiben.Unser Medium Heike schickt die Wesenheiten laut ihrer Aussage ins Licht.
Honorare nehmen wir grundsätzlich nicht, sei es von der Presse oder von Klienten.
Die Hoffnung besteht jedoch ein grösseres Projekt anzustreben in dem wir ggf. eine Bezahlung von einem Sender für den Dreh erhalten.
Unser Sitz ist nicht in Donaueschingen sondern Treffen finden statt zur Auswertung bei mir (Sandra Kunze).
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Bericht von der GHA am 28. Mai 2011 in der Stuttgarter Zeitung.

Bericht von der GHA am 28.und 30 Mai 2011 in der Stuttgarter Zeitung.Die Geisterjäger kommen.
VON Michael Ohnewald
Stuttgart - Es sandte mir das Schicksal frühen Schlaf. Im Jahre des Herrn 1816 schied ich nach einer Lungenentzündung dahin und wurde hinunter in die Gruft des Barockschlosses zu Ludwigsburg verbracht,
wo ich nicht wirklich zur Ruhe fand. Seitdem bin ich anderswo. Nicht im Diesseits, nicht im Jenseits.
Kein Licht hat mein zweites Leben in der Parallelwelt je gestreift, schon gar nicht das Licht der bürgerlichen Öffentlichkeit. Jetzt aber sind sie hinter mir her. Geisterjäger ante portas. In meiner Not komme
ich ihnen zuvor und oute mich: "Ich, Friedrich, der erste König von Württemberg,
eingeborener Sohn der Sophie Dorothee von Brandenburg-Schwedt, wandle als Geist durchs Schloss!"
Nie wirklich gestorben
Ich hätte mein Geheimnis weiter gehütet, wären da nicht die Damen und Herren aus Konstanz, firmierend unter "Ghosthunters Agency". Bewaffnet mit hochsensiblen Mikrofonen, Nachtbildkameras, Infrarot-Thermometern und höchst amtlicher Genehmigung der baden-württembergischen Schlösserverwaltung werden die Fahnder von eigenen Gnaden Samstagnacht geistesgegenwärtig durchs Residenzschloss ziehen.
Offiziell wollen sie natürliche Erklärungen für das Unnatürliche finden. Tatsächlich suchen sie mich.
Ich wohne an diesem Ort seit es mir denkt. 1754 bin ich geboren und wirklich gestorben bin ich nie. Ich lebe weiter in Geschichten und goldumkränzt auch in der Ahnengalerie meines Schlosses. Jede Nacht stehe ich dort vor dem Mann, der ich war. Man macht sich keine Vorstellung vom Leben eines Geists. Die Unsterblichkeit hat ihre Tücken. Wer zweifelt, möge bei Simone de Beauvoir nachschlagen,
wie es dem armen Fosca erging, dessen Freude am ewigen Leben mit den Jahren der unendlichen Gleichgültigkeit wich.
Dielen knarren und Fledermäuse flattern
Auch mich hätte die Depression im Dunkel der barocken Immobilie wohl längst heimgesucht.
Wäre da nicht meine Gemahlin Charlotte Auguste Mathilde von Großbritannien und Irland, welche
zwölf Jahre nach mir das Zeitliche segnete und seitdem in meiner Gesellschaft durch den Keller unterm Spielpavillon spukt,
wo das größte Fass Württembergs seinen Platz hat und sich der Geist des Königs am Geist des Weins
aufs Höchste ergötzt.
Seit fast zweihundert Jahren führen wir ein überschaubares, ungegenwärtiges, von Gewohnheiten geprägtes Dasein, nur für uns. Abgesehen vielleicht von kleineren Störungen, die nicht ausbleiben, wenn man unter dem Dach des größten Barockschlosses der Republik haust, das 452 Zimmer zählt und auch eine Dienstwohnung, in welcher seit jeher
Ulrich Krüger wohnt. 60 Jahre alt ist der Mann, und er ist Schlossverwalter wie sein Vater.
Der Landesbeamte lässt unsereinen in Frieden. Nach außen sagt er, dass in seinem Revier manchmal Dielen
knarren und Fledermäuse flattern, aber einen Geist, den habe er noch nie gesehen, und also könne es auch keinen geben.
Schloss verhält sich schwankend
Hinter vorgehaltener Hand redet Krüger anders. Einmal im Jahr, flüstert er verschwiegenen Freunden, begegne ihm das Unfassbare in tiefer Nacht. Schuld sei das örtliche Marktplatzfest, nach dessen Ende ihn bisweilen der Eindruck beschleicht, dass sich sein Schloss ähnlich verhält wie Boris Jelzin in der Folge feucht-fröhlicher Staatsempfänge, nämlich schwankend. In solchen Momenten
innerer Unruhe wird der Schlossverwalter tatsächlich des Schlossgeistes gewahr, wobei es sich eingespielt hat,
dass Letzterer sich erfahrungsgemäß am nächsten Morgen rasch verflüchtigt.
Im Grunde ist Krüger bloß ein dienstbarer Geist, der mein Erbe verwaltet. Ein einziges Mal ist es außerhalb unseres jährlichen Rituals zu einer Begegnung zwischen mir und ihm gekommen, an welche vor allem Elfriede,
die sehenswerte Gattin des Schlossverwalters, eine lebhaft Erinnerung hegt. Als sie ihre erste Nacht in der barocken Dienstwohnung verbrachte, die gerade von den Schwiegereltern geräumt worden war,
empfand sie die fünf Meter hohen Räume seltsam leer. Ihr damals noch kräftig im Saft stehender Gemahl fasste sich ein Herz, stieg auf den Dachboden und wuchtete von dort ein großformatiges Bild samt Rahmen herunter: "Geburt der Venus".
Die Antiquität, bei der es sich um eine Kopie des Botticelli-Originals handelte,
nagelte er entschlossen an die kahle Wand.
Endlich einmal was los im Schloss
Auf diese Weise schien der Abend gerettet, welchen das junge Paar in trauter Zweisamkeit verbrachte bis die Zeiger der benachbarten Turmuhr auf die zwölfte Stunde rückten.
Doch ach, just in jenem Augenblick, als der Mitternachtsgong ertönte, fiel das schmückende Bild von der Wand und krachte fulminant zu Boden, ohne dass es dabei kaputt ging.
Frau Krüger wurde starr vor Schreck.
Es wurde ein schwindsüchtiger Nagel als Ursache vermutet, aber in Wirklichkeit war es ein königlicher Arsch. Ich hatte mich an diesem Abend herumgedrückt zwischen dem jungen Glück.
Endlich einmal was los im Schloss. Dummerweise wohnt mir auch als Geist wie zu Lebzeiten
eine gewisse Leibesfülle inne, und so stieß ich beim nächtlichen Schlüssellochgucken mit dem Allerwertesten
an den güldenen Rahmen um die schöne Venus, und da war's geschehen. Bums!
"Elfie, das war der Schlossgeist", sagte ihr Mann. "Jetzt hat er auch dich akzeptiert."
Solche Phänomene sind normal
Mein Fauxpas blieb seinerzeit ohne Folgen, doch jetzt ist plötzlich alles ganz anders. Meiner lange gehegten Freiheit werde ich beraubt, wenn die Gespensterjäger vom Bodensee
erst mit ihren Messgeräten durch das Residenzschloss spuken. Man weiß nicht recht, wes Geistes Kind sie sind. Sandra Kunze, 28, hat die Ghosthunters Agency vor zwei Jahren gegründet.
Mit ihrer Jagdgesellschaft war sie zwecks Recherche schon auf der Burg Hohentwiel und auch bei Familien, in deren Häusern seltsame Dinge passieren. "Wir wollen zeigen, dass solche Phänomene normal sind",
sagt Frau Kunze. "70 Prozent lassen sich rational erklären, 30 Prozent bleiben gespenstisch."
Die Geister, die man ruft, wird man nicht leicht los
Ich finde Frau Kunze nett, weil sie selbst eine Art parapsychologisches Phänomen ist. Es gehört zu den irdischen Neigungen, alles genau wissen zu wollen. Bei Frau Kunze ist diese
Neigung besonders ausgeprägt. Sie ist damit bei weitem nicht allein. Neulich bekam sie Post von einem Ludwigsburger,
der eine Schlossführung besucht hatte. Danach schrieb er einen Brief an die Ghosthunter: "Ich könnte schwören, dass hinter mir etwas mitlief.
Ich spürte eine seltsame Anwesenheit, aber ich war der Letzte in der Gruppe."
Ich habe sie belauscht. Frau Kunze, Friseurin von Beruf, hat als Halbwüchsige im Kinderzimmer
"Schattenwesen" gesehen. Seitdem ist sie begeistert.
Man wird die Geister, die man ruft, nicht leicht los. Ich weiß das aus meiner Zeit als Oberst im Kürassierregiment
Lölhöffel. Brave Soldaten standen auf den Schlachtfeldern zitternd vor mir. Sie erzählten vom Geist der Toten,
der sie fast um den Verstand bringe. Ich habe sie ausgelacht und schäme mich heute dafür.
Damals gab es noch keine Ärzte für Seelen und auch keinen Dr. rer. nat. Dr. phil. Walter von Lucadou,
der weltweit als einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Parapsychologie gilt. Der hochmögende Herr leitet
in Freiburg seit zwanzig Jahren eine Parapsychologische Beratungsstelle, die vom Land Baden-Württemberg bezuschusst wird.
5200 Menschen haben sich 2010 wegen mystischer Erscheinungen an seine wissenschaftliche Gespensterpraxis gewandt.
"Im Grunde ist die ganze Welt unerklärlich"
Einige von ihnen sehen Tassen durch ihre Küchen fliegen, vor anderen tauchen merkwürdige Gestalten auf. Herr Lucadou kümmert sich darum. Manchmal kann er helfen wie bei einer gepeinigten Dame,
die auf ihrer heimischen Tonbandkassette mitten in der Schlagermusik plötzlich Stimmen hörte, welche in unbekannten
Sprachen redeten. Wie sich herausstellte war das Tonband an einer Stelle verdreht, und folglich erklang die Rückseite,
rückwärts gespielt. Die Frau, so berichtet der Parapsychologe, wurde wegen Verfolgungswahn mit Psychopharmaka behandelt.
"Es hieß nur, die spinnt."
Käme einer von seinem Schlage in die Ludwigsburger Residenz, könnte es eng werden für mich, den König aus der Gruft. Herr Lucadou ist für Schlossgeister schon deshalb gefährlich, weil er sie nicht entgeistert betrachtet,
sondern mit einem gewissen Sinn für das Unsinnige. "Das Gleichgewicht von dem, was wir verstehen, und dem,
was wir nicht verstehen, verschiebt sich ständig zu dem, was wir verstehen", sagt der Doktor der Physik und der
Psychologie, ehe er mit Bedacht hinzufügt: "Wir verstehen nur einen kleinen Teil. Im Grunde ist die ganze Welt
unerklärlich."
Wo soll das alles bloß hinführen?
Solche Sätze machen einem hochbetagten Schlossgeist wie mir durchaus Angst. Wo soll das alles bloß hinführen? Frau Kunze wird sich Samstagnacht neben ihre Richtmikrofone stellen und in den dunklen Raum hineinfragen:
"Ist noch jemand hier?"
Ein netter Versuch, gewiss, aber ich werde ihr nicht antworten. Schon deshalb nicht, weil sonst noch mehr
Geisterjäger und Gelehrte kommen, um meine Residenz unsicher zu machen.
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Bericht von der GHA am 30. Mai 2011 in der Stuttgarter Zeitung.

Bericht von der GHA am 30. Mai 2011 in der Stuttgarter Zeitung.Hier spukt der Küfer, nicht der König.
VON Ludwig Laibacher
Hier spukt der Küfer, nicht der König
Ludwigsburg Jetzt ist es raus: Im Residenzschloss gibt es Gespenster. Das Wesen, das viele Besucher frösteln ließ, ist Geisterjägern in die Falle gegangen. Allerdings ist der Wiedergänger nicht von edlem Geblüt,
er war nur Mitglied der Fassbinderzunft. Von Ludwig Laibacher.
Wer mag es einem alten Küfer verdenken, dass er sich nächtens an die Fersen von Besuchern des immer finsteren
und immer 8 Grad kalten Weinkellers heftet und ihnen bis zur Schlosskirche folgt? Zumal die meist schwarz gekleideten
und geschminkten Gäste durch Worte und Taten ein großes Interesse an ihm und seiner Geschichte bekunden. Auf dieses
Stelldichein hat der kalte Weingeist nun schon bald 300 Jahre hingespukt. Ob sich das ewige Wabern im Gewölbekeller des
Residenzschlosses für ihn gelohnt hat, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Der alte Küfer ist schüchtern. Vage
hat er sich einem Medium mitgeteilt. Am Samstag war ein sechsköpfiges Team der Ghost Hunters Agency (GHA) angerückt,
um diese Angaben zu überprüfen: mit Night-Spot-Kameras, Camcordern, Mikrofonen und einem Gauss-Master,
der elektromagnetische Felder aufspürt.
Während eine Hochzeitsgesellschaft im benachbarten Schlossrestaurant feierte, bauten die Geisterjäger in der Kirche,
in der am Nachmittag die Trauung stattgefunden hatte, ihre Geräte auf. "Ist außer uns noch jemand anwesend?" So lautete
nicht nur die zentrale Frage der nachtlangen GHA-Nachforschungen, diese Frage treibt immer mehr Schlossbesucher um. Auf
Internetforen berichten sie vom unheimlichen Gefühl, verfolgt worden zu sein, oder davon, dass sie plötzlich von
unsichtbarer Hand angetippt wurden. Ein klarer Auftrag für den vor zwei Jahren in Konstanz gegründeten Club der
Geisterjäger. Deren Leader Sandra Kunze (28) interessiert sich seit einem ersten paranormalen Erlebnis im Alter
von zehn Jahren für Wesenheiten und unerklärliche Schatten.
"Aktive Untersuchungen" und "Sit-ins" sind die Mittel der Wahl. Im einen Fall wird die Spukgestalt direkt angesprochen
und zum Beispiel aufgefordert, sich durch Klopfzeichen bemerkbar zu machen oder wenigstens ein Poltern auf
dem Diktiergerät zu hinterlassen. Zur zweiten Methode gehört absolute Ruhe: Zehn Minuten lang sitzen die Ghostbuster
still über einen Raum verteilt und warten auf sanfte Berührungen oder einen eiskalten Hauch.
In mehr als 30 Fällen ist die Agency bisher schon ausgerückt, erzählt deren Gründerin, die Friseurin Sandra Kunze.
Sie haben in Burgen, Schlössern, aber auch in Privathäusern nach unerklärlichen Phänomen gefahndet und seien in der
Hälfte der Fälle auch fündig geworden. Das heißt, sie kamen mit unerklärlichen Schemen auf Videofilmen oder mit
geheimnisvollen Geräuschen auf Tonkassetten zurück. Diese "Beweise" stellt die GHA dann ins Internet.
Auch der kritische Immanuel Kant war fasziniert von den "Luftbaumeistern", die Geschichten von Geistern und
Gespenstern zu erzählen wussten. Das meiste davon tat der Rationalist in der unterhaltsamen Schrift "Träume
eines Geistersehers" zwar als Unsinn ab. Er stellte aber auch fest, dass man "über dergleichen Dinge auch künftighin
vielleicht noch allerlei meinen, niemals aber mehr wissen" könne.
Mit der Auswertung der Ergebnisse aus Ludwigsburg will sich das Team Zeit lassen. "Da müssen viele Puzzleteile
zusammengeführt werden", sagt der Co-Leader Micha Böhm. Im Übrigen arbeiten die Geisterjäger vom Bodensee - eine von
sechs Gruppen in Deutschland - ehrenamtlich. Eine erste Sichtung des Materials gestern stützte die Angaben des Mediums
Heike Mägel-Barth. Demnach hat sich der königliche Küfer im Lauf der Nacht auch im Schlosstheater und im Glockenturm
aufgehalten. "Der Gauss-Master hat ausgeschlagen", sagt Sandra Kunze. Anders als in den alten Märchen müsse man sich
diese Wiedergänger nicht immer als unglückselige Wesen vorstellen. Der jetzt dingfest gemachte Ludwigsburger Geist
jedenfalls fühle sich in der Residenz sehr wohl.
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Bericht von der GHA am 30. Mai 2011 in der Schwäbischen Zeitung.

Bericht von der GHA am 30. Mai 2011 in der Schwäbischen Zeitung.Auf Geisterjagd mit Digitalkamera und Erlaubnis
Nordkurier
Geisterjagd im Ludwigsburger Schloss
LUDWIGSBURG / dpa Diktiergerät, Digitalkamera, Infrarot-Temperaturmesser: Die Instrumente, mit denen die «Ghosthunters Agency» im Ludwigsburger
Schloss auf Geisterjagd geht, wirken alle recht weltlich.
Thomas Weber runzelt die Stirn. Nachdem der Fremdenführer im Ludwigsburger Schloss in der Nacht zum Sonntag anderthalb Stunden an einer Geisterjagd teilgenommen hat, geschieht es: Heike Mägel-Barth, die als Medium an der Geisterjagd im Ludwigsburger Residenzschloss teilnimmt, will plötzlich Kontakt mit einem Untoten aufgenommen haben.
«Er meinte, dass er der letzte Küfer hier unten gewesen sei», sagt Mägel-Barth. Deshalb treibe sich der
Geist des Fässerbauers wohl auch vor allem im Weinkeller des Schlosses herum.
Nur die orangenen Straßenlaternen hatten wenige Minuten zuvor das Innere der Schlosskirche erleuchtet. Bei einer sogenannten «aktiven Befragung» will das Medium mit dem Küfer gesprochen haben.
Den anwesenden Journalisten und auch Thomas Weber zeigte sich der laut Mägel-Barth «eher zurückhaltende» Geist allerdings nicht. Das Gespräch zwischen
Medium und Geist sei eine Methode, mit der die «Ghosthunters Agency», eine von rund einem halben Dutzend Geisterjagdgruppen in Deutschland, den Untoten auf die Schliche kommen wolle, hieß es.
Die Geisterjäger werden dann aktiv, wenn jemand das Gefühl hat, ein Spukwesen zu spüren. Im Fall des Ludwigsburger Schlosses waren es Beiträge in Internetforen,
in denen die Schreiber von einem unerklärlichen «kalten Hauch» bei der Begehung des Schlosses berichteten. Agenturleiterin Sandra Kunze fragte daraufhin bei der
baden-württembergischen Schlösserverwaltung an, ob eine Geistersuche möglich sei, und tatsächlich gab es von hochoffizieller Seite den Segen dazu.
In schwarzer Kleidung mit gelben Aufdrucken rücken sie also an diesem Samstag an. «Sensitive/Investigator» steht dort in Brusthöhe gedruckt, oder «Image Interpretator»,
Bilderdeuter. Lange vor der volkstümlichen Geisterstunde um null Uhr bauen die Ghosthunter ihre Gerätschaften auf. Nachtsichtkameras, Diktiergeräte
und Infrarot-Temperaturmessgeräte zählen dazu.
«Bis drei Uhr werden wir hier messen», erzählt Sandra Kunze. Später würden dann Bilder, Temperaturschwankungen und Tonbänder nach Unregelmäßigkeiten abgesucht. «Siebzig Prozent von dem,
was wir finden, ist aber rational erklärbar», räumt Kunze ein. Damit bliebe aber trotzdem noch ein Anteil von dreißig Prozent, der nicht erklärt werden kann und
möglicherweise paranormalen Ursprung hat, meint sie.
Kunze hat die Agentur mit Sitz am Bodensee vor zwei Jahren gegründet. Ihr Interesse für Übersinnliches sei aber bereits im Alter von zehn Jahren entstanden,
erzählt die Frau, die im Alltag als Friseurin arbeitet. Über das Internet habe sie sich später mit Gleichgesinnten zusammengeschlossen.
Die 28-Jährige hält das Vorgehen ihrer Gruppe angesichts der eingesetzten Technik und einer strukturierten Nachbearbeitung
mit für jedermann einsehbaren Berichten und Videos für seriös. Die Erforschung paranormaler Phänomene werde vor
allem in Deutschland kritisch gesehen und sei beispielsweise in Großbritannien breiter in der Öffentlichkeit verankert,
meint sie.
Am Ende der Spuksuche hat sich das Gesicht von Thomas Weber entspannt. Vielleicht könne er seine Führung durch das Schloss nun mit Anekdoten aus der Geisterjagdnacht anreichern, meint er. Schließlich gehöre zu jedem richtigen Schloss auch ein Geist, sagt er und lächelt.
(Erschienen: 29.05.2011 14:42)
In mehr als dreißig Fällen seien sie seitdem auf Burgen, in Schlössern oder Privathäusern angerückt - stets auf ehrenamtlicher Basis.
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Bericht von der GHA am 30. Mai 2011 in der Nordkurier.

Bericht von der GHA am 30. Mai 2011 in der Nordkurier.Geisterjagt.
Nordkurier
Auf Geisterjagd mit Digitalkamera und Erlaubnis
Michael Böhm von der Ghost Hunters Agency richtet am Sonnabend im Weinkeller des Schlosses in Ludwigsburg eine Nachtsichtkamera ein.
In der Nacht zum Sonntag will das Team der Ghost Hunters Agency - zu deutsch Agentur der Geisterjäger - herausfinden ob
es im Ludwigsburger Schloss spukt. Foto: dpa
Ludwigsburg (dpa). Rund ein halbes Dutzend Geisterjäger-Agenturen gibt es in Deutschland. Am Sonnabend war eine von ihnen
im Ludwigsburger Schloss im Einsatz, die "Gosthunters Agency". Auch wenn das Ziel der Jagd nicht von dieser Welt ist,
die Instrumente der Gespensterjagd, wie Diktiergerät, Digitalkamera, Infrarot-Temperaturmesser wirken alle ganz normal.
Thomas Weber runzelt die Stirn. Nachdem der Fremdenführer im Ludwigsburger Schloss in der Nacht zum Sonntag anderthalb Stunden
an einer Geisterjagd teilgenommen hat, geschieht es: Heike Mägel-Barth, die als Medium an der Geisterjagd im Ludwigsburger
Residenzschloss teilnimmt, will plötzlich Kontakt mit einem Untoten aufgenommen haben.
"Er meinte, dass er der letzte Küfer hier unten gewesen sei", sagt Mägel-Barth. Deshalb treibe sich der Geist des
Fässerbauers wohl auch vor allem im Weinkeller des Schlosses herum. Nur die orangenen Straßenlaternen hatten wenige
Minuten zuvor das Innere der Schlosskirche erleuchtet.
Bei einer sogenannten "aktiven Befragung" will das Medium mit dem Küfer gesprochen haben. Den anwesenden Journalisten
und auch Thomas Weber zeigte sich der laut Mägel-Barth "eher zurückhaltende" Geist allerdings nicht. Das Gespräch
zwischen Medium und Geist sei eine Methode, mit der die "Ghosthunters Agency", eine von rund einem halben Dutzend
Geisterjagdgruppen in Deutschland, den Untoten auf die Schliche kommen wolle, hieß es.
Die Geisterjäger werden dann aktiv, wenn jemand das Gefühl hat, ein Spukwesen zu spüren. Im Fall des Ludwigsburger
Schlosses waren es Beiträge in Internetforen, in denen die Schreiber von einem unerklärlichen "kalten Hauch" bei
der Begehung des Schlosses berichteten.
Agenturleiterin Sandra Kunze fragte daraufhin bei der baden-württembergischen Schlösserverwaltung an, ob eine
Geistersuche möglich sei, und tatsächlich gab es von hochoffizieller Seite den Segen dazu.
In schwarzer Kleidung mit gelben Aufdrucken rücken sie also an diesem Samstag an. "Sensitive/Investigator"
steht dort in Brusthöhe gedruckt, oder "Image Interpretator", Bilderdeuter. Lange vor der volkstümlichen
Geisterstunde um null Uhr bauen die Ghosthunter ihre Gerätschaften auf. Nachtsichtkameras, Diktiergeräte und
Infrarot-Temperaturmessgeräte zählen dazu.
"Bis drei Uhr werden wir hier messen", erzählt Sandra Kunze. Später würden dann Bilder, Temperaturschwankungen
und Tonbänder nach Unregelmäßigkeiten abgesucht.
"Siebzig Prozent von dem, was wir finden, ist aber rational erklärbar", räumt Kunze ein. Damit bliebe aber trotzdem
noch ein Anteil von dreißig Prozent, der nicht erklärt werden kann und möglicherweise paranormalen Ursprung hat,
meint sie.
Kunze hat die Agentur mit Sitz am Bodensee vor zwei Jahren gegründet. Ihr Interesse für Übersinnliches sei
aber bereits im Alter von zehn Jahren entstanden, erzählt die Frau, die im Alltag als Friseurin arbeitet.
Über das Internet habe sie sich später mit Gleichgesinnten zusammengeschlossen. In mehr als dreißig Fällen
seien sie seitdem auf Burgen, in Schlössern oder Privathäusern angerückt - stets auf ehrenamtlicher Basis.
Die 28-Jährige hält das Vorgehen ihrer Gruppe angesichts der eingesetzten Technik und einer strukturierten Nachbearbeitung
mit für jedermann einsehbaren Berichten und Videos für seriös. Die Erforschung paranormaler Phänomene werde vor allem
in Deutschland kritisch gesehen und sei beispielsweise in Großbritannien breiter in der Öffentlichkeit verankert,
meint sie.
Am Ende der Spuksuche hat sich das Gesicht von Thomas Weber entspannt. Vielleicht könne er seine Führung durch
das Schloss nun mit Anekdoten aus der Geisterjagdnacht anreichern, meint er. Schließlich gehöre zu jedem richtigen
Schloss auch ein Geist, sagt er und lächelt.
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Bericht von der GHA am 31. Mai 2011 in der Ludwigsburger Kreiszeitung.

Bericht von der GHA am 31. Mai 2011 in der Ludwigsburger Kreiszeitung.
JANINE DAMM
Küfer Paul ist Ludwigsburgs Geist
Über dem Engel ein verzerrtes Kreuz. Es ist der Schatten des Kirchenfensters.
Ab und zu knarrt eine alte Bank, sonst ist es still in der Schlosskirche. Der
Kameramann des SWR filmt, wie die sechs Geisterjäger mit geschlossenen Augen auf
den Kirchenbänken sitzen. Sie sind mitten in der Sit-in-Phase: Sie bereiten sich auf
den Kontakt mit höheren Wesen vor. Denn im Residenzschloss soll es spuken.
In paramentalen Foren berichten Besucher, dass sie sich beim Gang durch die Ahnengalerie beobachtet fühlen.
In der Gruft stehen 35 Särge. Schlossherr Ulrich Krüger selbst hat erlebt, wie am ersten
Abend mit seiner Ehefrau das Stunden zuvor aufgehängte Gemälde „Geburt der Venus“ Punkt
Mitternacht von der Wand fiel. Und einer der Wächter gibt zu, dass er bei Gewitter einen
Zahn zulegt, wenn er seine Patrouille durch die Ahnengalerie läuft und einfallende Blitze
die Gesichter vergangener Herrscher in gefährliche Fratzen verwandeln.
Alte Gemäuer, viele Leben, viele Verstorbene, vielleicht auch viele Ermordete, die auf Rache sinnen?
Schlossführer Thomas Weber feuert die Spekulationen an: Karl Alexander, der Vater
von Carl Eugen, sei am Schlagfluss gestorben. Die einen glauben an einen Giftmord,
in anderen Quellen ist die Rede davon, dass der Teufel ihn geholt habe und damit
vielen Menschen großes Unheil erspart hätte. Die Spuk-Ursache werden die Geisterjäger
in den nächsten sieben Stunden erforschen. Vor zwei Jahren hat Sandra Kunze die
Ghosthunters Agency gegründet. Die Jäger – alle kommen aus dem Bodenseeraum – sind
alle zwei Wochen unterwegs. Mal werden sie gerufen, mal fragen sie selbst an, wie
im Fall Ludwigsburg. Und setzen recht gewöhnliche Utensilien ein: Laptops, Video- und
Digitalkameras, Diktiergeräte, Infrarotthermometer und einen Gaussmaster, der
elektromagnetische Felder misst.
Plötzlich geht mitten im Dreh das Licht des SWR-Kameramanns aus. In der Schlosskapelle ist es jetzt finster.
Ein lauter Knall. Stille. Es ist 22.17 Uhr. Nur das ewige Licht flackert rot am Altar.
„Der Akku ist leer“, sagt der SWR-Redakteur. Eine Erklärung, aber keine beruhigende.
Kurz zuvor hat Sandra erzählt, was passiert, wenn Geister anwesend sind: Die Temperatur
sinkt um mehrere Grad, ein Klopfen ist zu hören, eine Tür springt auf, der Gaussmaster
blinkt rot auf und piept – oder eben vollgeladene Akkus sind auf einmal leer. Es
ist nicht der einzige Vorfall in dieser Nacht.
Ein paar Minuten später – das Kamerateam, einige Journalisten und der Schlossführer sind vor der
Kirche – wiederholen die Geisterjäger die Kontaktaufnahme. Autos rasen auf der B 27,
ein Hund bellt, Sandra muss niesen. Nach jedem Geräusch spricht Michael Böhm auf das
mitlaufende Diktiergerät, um sicherzugehen, dass beim späteren Abhören des Tonbands
weder Gebell noch Autoreifen und Niesen dem Geist zugeordnet werden. Mit der Aufnahme
wollen die Geisterjäger Töne einfangen, die auf einer anderen Frequenz liegen. Bei der
Auswertung am nächsten Tag werden die Jäger siebenmal gespannt aufhorchen.
Erschreckt zucken die Anwesenden in der Kirche zusammen. Inmitten der Stille ein lautes Knarren –
und das Portal der Schlosskirche steht auf einmal sperrangelweit auf. Alle schauen zur
Tür. Niemand da. Ein Poltergeist? – Nein. Es war der „Marketinggeist“ des Schlosses:
Thomas Weber wollte fragen, wann es weitergeht.
Phase zwei folgt dem stillen, fast besinnlichen Sit-in: die aktive Untersuchung. Heißt: Die
Geisterjäger fragen nun laut in den Raum hinein. „Ist außer uns noch irgendwer hier?“,
fragt Sandra. „Ja“, antwortet eine zarte, aber feste Stimme. Kein Geist. Geantwortet hat Heike Mägel-Barth,
ausgebildete Trauerbegleiterin, die im Team als „Medium“ fungiert. Sie kommuniziert mit den Verstorbenen. Noch mehr:
Sie gibt sogar an, sie zu sehen. Jetzt gerade etwa, den Mann, ungefähr 55 Jahre alt, der Probleme mit der Lunge hat. Er trägt eine Schürze.
Jetzt ist der Trauerbegleiterin klar, warum sie jedes Mal im Winzerkeller so schlecht Luft bekommt. Der Mann war Küfer;
er ist vielleicht sogar in dem Gewölbe gestorben. „Kannst Du Dich bemerkbar machen?“,
fragt Michael, immer noch in der Schlosskirche. Zeitgleich knipsen die Geisterjäger
Bilder mit ihren Kameras. Pro Raum können das bis zu 400 werden. Sobald das Licht wieder
an ist, schauen die Geisterjäger sofort ihre Bilder an. Claudia Täuber und Petra Böhm
stellen fest, dass sie eine wandelnde Lichtkugel fotografiert haben. Mal im Altarraum,
mal an der Decke.
Im Weinkeller frisst sich die Kälte durch die Schuhsohlen. In den Gängen entlang der dunklen Weinfässer liegt ein würzig-säuerlicher Duft.
„Ich könnte euch noch einen hausgemachten Spuk präsentieren“, sagt Thomas Weber.
Prompt spritzt die Bacchus-Statue, die auf einem Weinfass sitzt mit Wasser. Der
Schlossführer hatte unbemerkt an einem grünen Hahn gedreht, der neben dem Brunnen
von Carlo Feretti ist.
Kurz darauf ändert sich die Stimmung. Heike, Sandra und Claudia hören immer wieder ein Kratzen hinter dem Brunnen. Heike kriegt keine Luft mehr,
muss weg vom Brunnen. Später, bei der Auswertung des aufgenommenen Materials, wird auf dem Tonband eine Stimme zu hören sein: „Hier ist Paul!“
Während in der Zwischenzeit im Dunkeln Kameras die Theaterbühne und einen Flur überwachen, rasen im Glockenturm die Punkte des Infrarotthermometers
über den Boden.
Tatsächlich. Die Temperatur in der Nähe von Heike und Andy Täuber fällt innerhalb von wenigen Sekunden um fünf Grad. Der Gaussmaster piept dreimal hintereinander.
Zuvor hatte Michael gefragt: „Bist Du ein Mann? War das ein Ja? Bist Du derselbe wie im Weinkeller?“
Bei jeder zweiten Untersuchung sind die Ghosthunters erfolgreich: Sie finden ein Schattenwesen auf einem Video oder einem Foto,
oder sie haben fremde Stimmen aufgenommen. „Wir suchen den ultimativen Beweis“, sagt
Sandra, „denn an Gott glauben auch viele, obwohl sie ihn noch nie gesehen haben“.
Einen Beweis für die Existenz von Geistern könnten sie vielleicht liefern, aber nur,
wenn Ulrich Krüger nochmals seine Pforten öffnet und ihnen Einblick in die Personalbücher
gewährt. Gesucht: Paul, der Küfer.
PS: Die SWR-Kamera hat den Spuk überstanden. „Mich hat es gewundert, dass der Akku überhaupt so lange gehalten hat“, sagt der Kameramann.
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Bericht von der GHA am 30. Mai 2011 im SWR

TV Bericht von der Untersuchung im Ludwigsburger Residenzschloss.Unter SWR können Sie sich das Video ansehen.
http://www.swr.de/landesschau-bw/-/id=122182/did=8123362/pv=video/nid=122182/1mt1v75/index.html
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