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Rätselhafte Phänomene

Hier haben wir Euch ein paar der interessantesten Spukphänomene zusammengestellt.




Grosserlach

Im Bauernhaus der Witwe Rosine Kleinknecht geschahen seltsame Dinge von April bis Mai 1916. Das Vieh war plötzlich losgebunden, Holzscheite am Herd bewegten sich,Wassereimer liefen aus, Türen hoben sich aus den Angeln und stürzten zu Boden.
Der Spuk hielt sich über mehrere Tage. Viele Einwohner, unter anderen Lehrer, Amtsdiener und Bezirksbeamte, waren Zeugen gewesen.
Das Haus wurde am 15.Mai verlassen, geschlossen und später abgerissen. Bis heute haben sich die rätselhaften Vorgänge weder wiederholt noch hat sich irgendeine Aufklärung gefunden.
Die Spuk-Geschichte hatte damals in der gesamten Presse Deutschlands gewaltige Wellen geschlagen.

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Der Fliegende Holländer

Der Legende nach stammt das Schiff aus der Nähe der damals niederländischen Kolonie Kapstadt. Der Kapitän des niederländischen Schiffes soll lästerlich geflucht haben. Als Strafe wurde das Geisterschiff zu ewigem Kreuzen gegen den Sturm im Südatlantik am Kap der Guten Hoffnung verdammt. Trifft ein Schiff auf das holländische Segelschiff, so bedeutet dies den baldigen Untergang des Schiffes.

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Der Fliegende Holländer

Zuletzt wurde der Fliegende Holländer 1942 von vier Männern in der Tafelbucht bei Kapstadt gesichtet. Es steuerte direkt auf den Strand zu. An der Takelage war zu erkennen, dass es sich um ein Schiff aus dem 17. Jahrhundert handelte.

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Tower of London

Der Tower of London gilt als einer der am meisten von Geistern heimgesuchtesten Plätze der Welt. Er war Schauplatz von großem Unrecht und unerträglichem Leid. Unzählige Menschen wurden dort während der 900 Jahre seines Bestehens hingerichtet. Der bekannteste Geist, der dort umhergeht, ist der von Königin Anne Boylen, der zweiten Frau von Heinrich VIII. Sie wurde 1536 geköpft und wenig später soll ihr Geist sowohl in der Nähe der Torkapelle als auch auf dem Tower Hill gesehen worden sein.


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Der Tower von London

Über 400 Jahre haben die Wächter des Towers bis heute immer wieder ihre dahingleitende, merkwürdig erleuchtete Gestalt beobachten können.

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Gesänge aus der Tiefe in Breslau

Ein besonders mysteriöses Beispiel findet sich in Breslau/Polen. Dort spukt es sogar in zwei nahe gelegenen Häusern. Jedes Jahr zur Adventszeit soll tief aus den uralten Gebäuden ein wunderbarer tausendstimmiger Gesang tönen. Verfolgte man die „Stimmen“, klangen sie aus größerer Tiefe herauf, bis sie von selbst aufhörten. Es geht die Rede, dass eines der Häuser vor vielen hundert Jahren ein Kloster gewesen sei. Die Stimmen sollen zu den längst verstorbenen Nonnen gehören, die einst im Kloster lebten.

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Das Breslauer Kloster

Das Haus „Zum grünen Rautenkranz“ findet man in der Nicoleistraße, das andere Haus heißt noch heute Haus „Zur stillen Musik“ und steht in der Altbüßergasse.

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Uhlbergkapelle Mittelfranken

Auf dem Uhlberg, etwa 7 Kilometer westlich von Treuchtlingen (Richtung Auernheim/Döckingen/Siebeneichhöfe), steht tief im Wald eine vergessene und verwunschene Kirchenruine. Vor über 800 Jahren gründeten Benediktinerinnen dort in der Abgeschiedenheit ein kleines Kloster. Im Jahre 1466 wurde auf Veranlassung des Papstes auf dem Berg auch eine Kirche gebaut. Dort wurde die so genannte „Mondsichel-Madonna“ aufgestellt. Heute ist der Ort wahrlich unheimlich: Weit abgeschieden von allem hört man dort oben keine Waldgeräusche. Es scheint, als ob auch Tiere diesen Ort meiden. Nachts soll eine weiße Frau in der Ruine herumspuken. An den Wänden der Ruine finden sich Blutspuren. Schon seit Jahrhunderten ist die Ruine Treffpunkt von dunklen Mystikern.

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The Myrtles Plantation

Die Laurel Groove Plantage wie sie vorher hieß, wurde 1794 von General David Bradford in St. Francisville Louisiana für sine Frau Elisabeth und seinen 5 Kindern errichtet. Dort sollen mindestens 10 Morde stattgefunden haben. Das Haus ist wahrscheinlich auf einer alten indianischen Begräbnisstätte erbaut worden. Nachdem Bradford 1808 starb, heiratete 1817 Clark Woodruff dessen Tochter, Sara Mathilda Bradford und leiteten mit Witwe Elisabeth die Plantage. Sie hatten drei Kinder, Cornelia Gale, James und Mary Octavia.

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The Myrtles Plantation

Clark Woodruff verkaufte schließlich die Farm 1830 an Ruffin Gray Stirling. Er und seine Frau Mary vergrößerten die Plantage fast auf das doppelte. Sie nannten die Plantage schließlich um, in "The Myrtles". Fünf der neun Kinder der Stirlings, starben allerdings im Kindesalter auf der Plantage. Der älteste Sohn, Lewis Sterling wurde, in diesem Haus wegen einer Spielschuld erstochen. Ruff Stirling starb 1854 und überließ die Plantage seiner Frau. Mary stellte im Jahr 1865 einen Mann mit Namen William Dow Winter ein, der ihr helfen sollte das Anwesen zu verwalten. Winter heiratete Stirlings Tochter Sarah und sie lebten mit ihren sechs Kindern auf der Plantage. Ihre Tochter Kate starb jedoch im Alter von drei Jahren Typhus. Winter wurde im Jahr 1871 von einem unbekannten Mann in der Vorhalle des Hauses erschossen. Winter erlag sofort an seinen Versetzungen. Der Mörder wurde nie gefasst. Nach dem Tod von Mary Stirling ging das Haus in den Besitz ihres Sohnes Stephen über, der die Plantage jedoch weiter verkaufte. Im Jahre 1891 ging sie in den Besitz von Harrison Milton Williams einem Mississippi Witwer über.


Die Legenden

Nicht weniger als 10 Geister sollen in diesem Haus spuken. Einer der am häufigsten gesichteten Spukerscheinungen ist die Frau mit dem grünen Turban. Cloe eine rachsüchtige Sklavin ermordete in einem Anfall von Misstrauen und Zorn, die Ehefrau und zwei Kinder von Clark Woodruff.Woodruff hatte einen guten Ruf, allerdings war er auch den Frauen nicht abgeneigt. Er begann eine intime Affäre mit einer seiner Sklavinnen. Cloe war ein hübsches junges Mädchen, und Haushaltshilfe der Woodruffs. Sie hasste es den sexuellen Wünschen ihres Herrn zu Diensten zu sein, wusste aber wenn sie dies nicht tat, könnte er sie in die Felder schicken, was für einen Sklaven die schwerste erdenkliche Arbeit zu dieser Zeit war. Woodruff fühlte sich mit der Zeit von Cloe gelangweilt und nahm sich eine andere Geliebte. Cloe wurde ängstlich, da sie nicht zurück auf die Felder wollte, belauschte sie heimlich die privaten Gespräche der Woodruffs.

Woodruff ertappte sie eines Tages dabei, und schneidente eines ihrer Ohren ab. Von diesem Tag an, trug sie immer einen grünen Turban um die Narbe zu verdecken. Was danach geschah ist unklar. Cloe nahm sich der Familie wieder an, in der Hoffnung nun wieder die Dankbarkeit ihres Herrn zu erlangen. Manche Menschen glauben aber auch, ihre Motive waren nur Rache. Cloe mischte eine kleine Menge Gift, in Form von Oleander Blättern in einen Geburtstagskuchen. Sarah Mathilda und die beiden Kinder aßen etwas davon. Aber statt sie einfach nur krank zu machen staben alle drei. Die anderen Sklaven, schleppten Cloe aus ihrem Zimmer und erhängten sie am nächsten Baum.Nach ihrem Tod wurde der Geist von Cloe sehr oft gesehen. Sie wird oft beschrieben wie sie nachts über die Plantage wandert, begleitet von dem Geschrei von Kindern.

Die historischen Aufzeichnungen unterstützt diese Legende nicht. Es gibt keine Aufzeichnungen darüber dass die Woodruffs jemals eine Sklavin namens Chloe besessen haben. Die Legenden Sara und die Kinder seien wegen einer Vergiftung gestorben, konnte auch wiederlegt werden, da Mary bis ins Erwachsenenalter überlebte und Sara, ihr Sohn James und Tochter Cornelia 1824/25 an Gelbfieber starben. Dennoch sind viele davon überzeugt, ein Geist mit grünen Turban auf der Plantage gesehen zu haben.Was aber bewiesen werden konnte, war der Mord an William Winter, der 1871 von einem Unbekannten erschossen wurde.


Andere Legenden

Ein anderer Mythos ist der große Spiegel, von dem man sagt dass er die Geister der verstorbenen aus diesem Haus zeigt. Nach Sitte wurden im Süden der USA, nach dem Tod von Familienangehörigen aus Aberglaube sämtliche Spiegel im Haus abgedeckt, lediglich dieser wurde vergessen. Immer wieder sind mysteriöse Handabdrücke erschienen.

Ein junges Mädchen mit langem lockigem Haar, ein knöchellanges Kleid tragend wird oft gesichtet wie sie schwebend versucht in das Spielzimmer zu schauen. Sie kam wahrscheinlich durch die Praktiken eines Voodoo Priesters ums Leben. Immer wieder wird sie auch in der Nacht gesehen, in dem Zimmer in dem sie verstarb, angeblich Voodoo Zauber auf jeden ausübend, der es wagt in ihrem Zimmer zu übernachten.

Da das Haus auf einer Begräbnisstätte der Indianer erbaut sein soll, wird auch der Geist einer jungen Indianerin berichtet. Auch dass während des Bürgerkrieges, drei Menschen im Haus erschossen wurden, daher soll ein Blutfleck herstammen der die Größe eines Menschen haben sollte, aber trotz intensiver Reinigung nie verschwandt.

So wird natürlich erzählt, dass nachts immer wieder seltsame Schritte auf der Treppe zu hören sind, die plötzlich genau bei der 17.ten Treppe verstummen. Es sollen die letzten Minuten von William Winter sein, der es geschafft haben soll, sich ins Haus zu schleppen, die Treppe hinauf kroch zusammen brach und starb, genau auf der 17.ten Stufe.


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The Myrtles Plantation

Es gibt auch eine Sage von einem jungen Mädchen mit blonden Haaren, die singend und laufend durch das Haus gesehen wurde. Als sie im Spiegel schaute, wurde sie von einem unbekannten erschossen. Ihr Geist blieb in den Spiegel, in der Hoffnung eines Tages, das Gesicht ihres Killers wieder zu sehen, um Rache zu nehmen. Es gibt sogar Sichtungen im Spiegel des gleichen Mädchens, kniend auf der Treppe und weinend. Diese Beobachtungen wurden nur in den Spiegel gemacht.

Bei einem Filmprojekt das zu einem Teil auf jener Plantage gedreht wurde ereignete sich folgendes: Die Filmcrew betrat einen Raum und verschob die Möbel so, dass es für sie möglich war in diesem Raum zu drehen. Sie verließen den Raum und als sie ihn kurz darauf wieder betraten, standen die Möbel wieder an ihrer ursprünglichen Stelle. Dieses wiederholte sich mehrfach, aber schließlich gelang es dem Filmteam die notwendigen Aufnahmen zu machen.Die Mannschaft sagte hinterher, dass sie froh waren, endlich an einen anderen Drehort zu kommen, nach den seltsamen Vorkommnissen auf der Myrtle Plantage.

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